3. Mart 2015

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Sandschak – In dem vollen Saal des Kulturzentrums in Prijepolje, mit beginn um 14uhr fande die Gedenk Academy “Strpci ohne Grab” statt, anlässlich des 22. Jahrestages des Leidens wo man  18 Bosniaken und einen Kroaten auf der Haltestelle Strpci 1993 tötete.

Der erste der, bei der Gedenk Academy sprach war Herr Samir Tandir. Herr Tandir hat sich zu Beginn bei den Anwesenden bedankt das sie gekommen sind. Das Besondere der diesjährigen Gedenkfeier ist, dass im Dezember 2014, 15 Mitglieder der Täter des Verbrechens verhaftet wurden sind. “Wir fordern die Behörden auf, das der Platz vor dem Kulturzentrum den Namen bekommt “Platz der entführten in Strpci”, betonte er unter anderem.

“Dies ist nicht der Ort, um viel zu sprechen. Keine Worte meines Komfort sollen nicht  der reinheit der Stille untergraben”, sagte Mario Barfus, Vertreter der OSZE.

Der Präsident der LDP begann seine Rede mit den Worten: “AssalamuAlaikum”. “Seit Jahren versammeln wir uns nicht nur das wir die Erinnerung an diese Opfer bewahren, sondern das vor allem nicht zu erlauben, dass so etwas noch einmal passiert”, sagte Cedomir Jovanovic.

Zu den Anwesenden sprach auch der Mufti von Sandschak, Muamer ef. Zukorlic.

“In den letzten Jahren bin ich fast jedes Jahr am 11. Juli in Srebrenica, und am 27. Februar in Prijepolje. Oft stelle ich mir die Frage, wie lange ich dies noch ertragen kann, weil bei jeder solchen Rede verschüttet man seine Gefühle”, sagte Mufti von Sandschak, Muamer ef . Zukorlic.

Ich sah Menschen, wie sie sich zu den Opfern behandeln. Einige haben aufgegeben und vollständig übergeben, andere wurden ganz den Emotionen überlassen und gingen in Depression. Ich sah auch die dritte art, die sich entschlossen haben, Rache zu nehmen und so zu ihren eigenen Henker werden. Mit dem Blick auf mein Glauben und meine Tradition, wurde mir klar, dass alle drei Arten falsch sind”, sagte der Mufti.

“Der Islam lehrt uns, dass wir uns zu der Vergangenheit umdrehen genauso viel, wie viel wir für die Zukunft brauchen, und das bedeutet, das wir daraus lernen sollen”, sagte Mufti Zukorlic.

“Das der Wunsch und das Gebet in erfühlung geht, dass nie wieder so eine tat geschehen soll, muss etwas gemacht werden  in das Lager derer, die das Verbrechen begangen haben. Wir fordern von der Regierung, um die Verpflichtung des Staates gegenüber den Opfern gerecht zu werden, zu ihren Familien, nach dem Verbrechen. Obwohl wir eine Welle von 10 Völkermord erlebten haben, haben wir noch die Kraft, in die Zukunft zu blicken.”, Sagte der Mufti.

“Die Tragödie ist der primäre Treiber der größten Taten in der Geschichte der Menschheit, und wissen sie, warum? Weil die Tragödie eine schmerzhafte Wahrheit ist. Ich bin davon überzeugt, dass die Bosnier eine glänzende Zukunft haben, weil wir uns dem Hass nicht überlassen haben. Was auch immer uns passiert ist, der Hass hat es nicht gescahfft die kontrolle über uns zu nehemen. Deshalb bin ich stolz auf mein Volk”, sagte der Mufti.

Nach Gedenk Academy vor dem Kulturzentrum in Prijepolje wurde ein Marsch des Schweigens zu der Gedenk Statue  von Scharampov gebildet.

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